Home » Co-Abhangigkeit - Die Heimliche Sucht by Jessica Schaake
Co-Abhangigkeit - Die Heimliche Sucht Jessica Schaake

Co-Abhangigkeit - Die Heimliche Sucht

Jessica Schaake

Published July 11th 2007
ISBN : 9783638651905
Paperback
88 pages
Enter the sum

 About the Book 

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: sehr gut, Hochschule Fulda, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt nur wenige Krankheiten, bei denen die Angehorigen und das sozialeMoreStudienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: sehr gut, Hochschule Fulda, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt nur wenige Krankheiten, bei denen die Angehorigen und das soziale Umfeld des Betroffenen so sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, wie bei einer Suchterkrankung. Laut den neuesten Statistiken der Deutschen Hauptstelle fur Suchtfragen (DHS) sind in Deutschland derzeit 1,6 Millionen Menschen alkoholabhangig. Zudem gibt es rund 1,4 Millionen Medikamentenabhangige und etwa 290.000 Drogensuchtige (vgl. Jahrbuch Sucht 2004). Nicht zu vergessen sind die Menschen, die ein Suchtmittel missbrauchen und deshalb ebenfalls stark gefahrdet sind, abhangig zu werden. Die Abhangigkeit von einer Substanz, ganz gleich ob es sich dabei um Alkohol, Medikamente oder illegale Drogen handelt, verandert nicht nur das Verhalten eines Menschen, sondern seine gesamte Personlichkeit - Die Droge zerstort ihn. Die Zahlen sprechen fur sich, doch wenn man bedenkt, dass zu jedem dieser Menschen auch immer mehrere Personen gezahlt werden mussen, die direkt oder indirekt mit betroffen sind, wird unweigerlich klar, dass die Suchterkrankung in keinem Fall nur ein Problem des Suchtigen ist. Die Zahl der Mitbetroffenen ist weitaus grosser als die der Suchtkranken. Besonders die Familienangehorigen sind es, die unter den Folgen der Abhangigkeit leiden. Sie konnen nichts weiter tun als dabei zusehen, wie sich der Betroffene langsam zu Grunde richtet. Gut gemeinte Ratschlage kommen bei dem Suchtigen nicht an. Man versucht verzweifelt zu helfen, doch was letztlich bleibt, sind immer wiederkehrende Gefuhle von Enttauschung, Hilflosigkeit und Wut. Mit dem Fortschreiten der Suchterkrankung entwickeln die Angehorigen dann ein typisches Rollenverhalten, das zunehmend auf das Verhalten des Suchtigen ausgerichtet ist. Immer wieder ubernehmen sie Verantwortung, rechtfertigen sein Verhalten, erledigen seine Aufgaben. Unbewusst unte